ist der Grenzwert für Pflanzenschutzmittel im Grundwasser. Unvorstellbar wenig. Dies entspricht 1 Tropfen in einem Bach von 2 m Breite, 50 cm Tiefe und 10 km Länge.

betrug die Differenz zwischen Import und Export von agrarischen Produkten und Lebensmitteln 2014. Während Österreichs Export 9,75 Milliarden Euro betrug, war der Import mit 10,73 Milliarden um fast 1 Milliarde Euro höher.

Iren sind Mitte des 19. Jahrhunderts verhungert, eine weiter Million musste Irland verlassen. Grund war eine katastrophale Hungersnot, die durch die Kraut- und Knollenfäule der Kartoffel hervorgerufen wurde. Durch die heutigen Pflanzenschutzmaßnahmen hat diese Krankheit ihren Schrecken verloren.

Fläche beträgt der jährliche Bodenverbrauch der EU durch Straßenbau und andere Bauvorhaben wie Siedlungsbau und Gewerbeansiedlungen.

ernährte ein österreichischer Landwirt 2012. Im Jahr 2000 waren es noch 68 und 1950 lediglich 4.

dauerte die Kampagne für die Kartoffelstärkeproduktion im Werk Gmünd für die Ernte 2014. 240.500 t Stärkekartoffeln. Der Stärkegehalt betrug dabei 17,3%.

betrug 2014 die Gemüsebaufläche in Österreich. Niederösterreich führt dabei mit 9.182 ha gefolgt von Oberösterreich mit 1.621 ha. Die gesamte Erntemenge betrug 690.000 Tonnen.

verarbeitete die Weizenstärkeanlage am Standort Pischelsdorf im Jahr 2014.

gehen täglich in Österreich verlorden - durch Verbauung mit Siedlungen und Gewerbeflächen, durch Straßenbau und ähnlichen Projekten. Eine Eigenversorgung mit Nahrungsmitteln ist in Österreich schon heute nicht mehr zu 100% möglich.

wurden in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) erstmals Anreize für mehr Umweltfreundlichkeit geschaffen. Mitte der 1990er folgten EU-Rechtsvorschriften über den biologischen Landbau. Bei der diesjährigen Wintertagung debattierten Experten, wie man Nachhaltigkeit und Intensivierung bestmöglich vereinbaren kann.

Ackerfläche werden in Österreich jährlich allein für die Erzeugung der Menge des weggeworfenen Brotes benötigt. Ein Vier-Personen-Haushalt wirft pro Jahr genießbare Lebensmittel im Wert von rund 500 Euro in den Müll. Diese Ressourcenverschwendung führen Experten auch auf eine Entwertung von Lebensmitteln in den letzten drei Jahrzehnten zurück.

kostet die Entwicklung eines neuen Pflanzenschutzmittels. Ein Großteil davon geht in die Erforschung der Sicherheit für Mensch und Umwelt.

betrug die heimische Erdäpfelfläche im Jahr 2014. Diese Fläche teilt sich wie folgt auf: 1.800 ha Saaterdäpfel, 900 ha Früherdäpfel, 10.370 ha Speiseerdäpfel, 3.190 ha Speiseindustrieerdäpfel, 4.900 ha Stärkeerdäpfel und 190 ha Futtererdäpfel.

mehr gibt es täglich durch den Bevölkerungszuwachs auf der Erde.

stehen jedem Menschen im Durchschnitt zur Verfügung. 1960 war die Fläche mehr als doppelt so hoch. Eine Intensivierung der Produktion auf den verbleibenden Ackerflächen ist daher notwendig.

erzielte ein durchschnittlicher österreichischer land- und forstwirtschaftlicher Betrieb im Jahr 2014. Marktfruchtbetriebe lagen mit 26.465 Euro über dem Durchschnitt.

gibt es weltweit, die unsere Kulturpflanzen bedrohen. Dank des modernen Pflanzenschutzes haben diese ihren Schrecken großteils verloren.

verzehrt der Mensch im Durchschnitt im Lauf seines Lebens.

Tonnen Getreide wurden im Durchschnitt in der EU zwischen 2008 und 2010 jährlich produziert. Österreich trug 1,8 Prozent bei. Frankreich ist mit 23 Prozent der größte Erzeuger. Gemeinsam mit Deutschland und Polen produzieren sie knapp die Hälfte des europäischen Getreides.

Schwarzwild wurden 2010 in Ostösterreich erlegt. 1998 waren es 16.518 Stück. Speziell in Wien beschäftigt die steigende Wildschweinpopulation derzeit zahlreiche Experten. Da Wildschweine frische Aussaaten, aber auch Kartoffel-, Weizen- oder Maisfelder bevorzugen, können die Schäden für die Landwirtschaft groß sein.

des Gemüses, das in Österreich verzehrt wird, musste 2016 importiert werden. Nur 63% können in unserem Land selbst erzeugt werden. (Quelle: Grüner Bericht 2017)

Mais wurden im Werk Aschach zu Maisstärke verarbeitet (Ernte 2014).

Zuckerrüben wurden 2014 in Österreich geerntet. Aufgrund der günstigen Witterungsbedingungen konnte in diesem Jahr eine sehr hohe Ernte eingefahren werden. Der Zuckergehalt war dagegen mit 16,55% eher bescheiden.

waren 2013 in Österreich im Agrarbereich beschäftigt. Nach Kriegsende waren es noch mehr als 1,6 Millionen.

des in Österreich benötigten Obstes muss importiert werden. Nur 56% können im eigenen Land erzeugt werden.

betrug 2014 die ertragsfähige Weingartenfläche in Österreich. Diese Fläche wurde von 15.431 Winzern bewirtschaftet.

gehen jährlich in Österreich durch Straßen- und Siedlungsbau verloren. Das sind 45.000.000 m² oder mehr als 6000 Fußballfelder. Nur durch eine moderne Landwirtschaft können Erträge gesteigert und die Verluste kompensiert werden.

CO2-Äquivalente betrugen die Treibhausgasemissionen der Landwirtschaft der EU-27 im Jahr 2009. Das CO2-Äquivalent wird mathematisch berechnet, da man Kohlenstoffdioxid als Emission nicht direkt messen kann. Um zu ermessen, wie gefährlich ein weniger bekanntes Gas ist, wird es in eine äquivalente CO2-Menge umgewandelt und als Gramm pro verbrauchter kWh angegeben. Eine kWh Strom durch Heizöl verbraucht 310g CO2; eine aus Brennholz nur 64 Gramm.

werden 2015 durch Städte eingenommen sein.

ernten wir heute, wenn wir eines säen. Vor 1000 Jahren entstanden aus einem Korn nur 2.

Zucker wurden während der Kampagne 2014 in den beiden österreichischen Fabriken Leopoldsdorf und Tulln erzeugt. Der Zuckergehalt betrug 15,15%.

der Betriebsleiter in der EU-27 sind älter als 55, und nur 6,1 Prozent jünger als 35 Jahre. Die Altersstruktur unter den heimischen Landwirten sieht vergleichsweise „jugendlich“ aus. Über 55 Jahre waren in der Strukturerhebung aus dem Jahr 2007 lediglich 28 Prozent, und 10 Prozent jünger als 35. Österreich, Polen und Tschechien haben EU-weit den höchsten Anteil an "jungen" Betriebsleitern.

betrug 2014 in Österreich der Grad der Eigenversorgung mit Gemüse. Bei Obst waren es nur 51%, bei Wein 86%, bei Getreide 87% und bei pflanzlichen Ölen lediglich 30%.

der weltweit erzeugten Lipide sind in Pflanzenölen enthalten, deren Produktion von der Leistung tierischer Bestäuber wie der Honigbiene abhängig ist. Andere lebenswichtige Nährstoffe wie Vitamin C, Calcium oder Fluor stammen ebenfalls großteils von tierbestäubten Pflanzen. Der globale ökonomische Wert der Bestäubung durch Tiere wird auf rund 1,5 Milliarden Euro geschätzt.

Laut aktuellem Grünen Bericht betrug der Produktionswert der österreichischen Land- und Forstwirtschaft 2014 etwas mehr als 8,5 Milliarden Euro, fast 7 Milliarden entfallen dabei auf die Landwirtschaft. Gut 40% davon entfallen wiederum auf die pflanzliche Produktion. Die Nummer 1 ist hier das Getreide mit 690 Millionen Euro, gefolgt von Gemüse- und Gartenbau mit knapp 600 Millionen, Futterpflanzen mit 560 und Wein mit 413 Millionen Euro.

lebten 5 Millionen Menschen auf unserem Planeten. Um Christi Geburt waren es 300 Millionen, dies änderte sich dann 1.000 Jahre kaum. Einen dramatischen Anstieg sieht man von 1,65 Mrd. im Jahr 1900 auf 6 Mrd. Menschen im Jahr 2000, das entspricht fast einer Vierfachung in nur 100 Jahren. Zur Zeit leben mehr als 7,5 Mrd. Menschen auf unserem Planeten. Im Jahr 2060 werden laut Prognose bereits über 10 Mrd. Menschen unsere Erde bevölkern.

Nahrungsmittel wie in den letzten 10.000 Jahren zuvor müssen weltweit in den nächsten 25 Jahren erzeugt werden, um mit dem Bevölkerungswachstum Schritt zu halten.

zählen wie Gerste oder Bohnen zu den Selbstbestäubern bzw. Selbstbefruchtern (Autogamie). Dabei wird eine Pflanze vom eigenen Pollen bestäubt. Bei der Fremdbestäubung (Allogamie) stammen die männlichen und weiblichen Geschlechtszellen von verschiedenen Individuen. In der Natur sorgen tierische Bestäuber oder der Wind (z.B. bei Gräsern oder Nadelbäumen) für den Transport. Die Wasserbestäubung (Hydrogamie) ist eine Seltenheit.

ist von einem Studienkreis an der Universität Würzburg zur Arzneipflanze 2013 gekürt worden. Die Pflanze enthält nicht nur viel Vitamin C, sondern auch Glucosinulate. Diese werden im Körper durch Enzyme in Senföle umgewandelt, welche die Vermehrung von Bakterien, Viren und Pilzen hemmen. Zwar wird die Arzneipflanze schon lange bei Infekten der Atem- und Harnwege eingesetzt. Neuere Studien zeigen jedoch, dass Präparate gleich wirksam wie Antibiotika sind. ist von einem Studienkreis an der Universität Würzburg zur Arzneipflanze 2013 gekürt worden. Die Pflanze enthält nicht nur viel Vitamin C, sondern auch Glucosinulate. Diese werden im Körper durch Enzyme in Senföle umgewandelt, welche die Vermehrung von Bakterien, Viren und Pilzen hemmen. Zwar wird die Arzneipflanze schon lange bei Infekten der Atem- und Harnwege eingesetzt. Neuere Studien zeigen jedoch, dass Präparate gleich wirksam wie Antibiotika sind.

war bis in die 60er Jahre zur Unkrautkontrolle in der Zuckerrübe nötig. Wochenlang musste das Unkraut mühevoll händisch entfernt werden. Mit modernen Unkrautbekämpfungsmitteln gehört diese schweißtreibende Tätigkeit der Vergangenheit an.

unseres Einkommens geben wir für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke aus. Noch nie zuvor waren unsere Lebensmittel so günstig - auch wenn wir manchmal anders empfinden. Auto, Handy, Urlaub, Hobby - all das ist nur möglich, da wir mit modernen Methoden heute günstig Lebensmittel in bester Qualität sehr effizient erzeugen können.

Stück Paprika (Capsicum annum) ernten die Wiener Gärtner pro Jahr. Die milden Gemüsepaprika sind in Österreich besonders beliebt. Die Schärfe von Paprika wird mit Hilfe des Scoville-Index bestimmt, der den Capsaicin-Gehalt angibt. Bereits die amerikanischen Ureinwohner haben die Pflanze als Heilmittel verwendet.