Absurde Kampagne gegen Glyphosat wird mit längst widerlegten Argumenten neu aufgewärmt

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Absurde Kampagne gegen Glyphosat wird mit längst widerlegten Argumenten neu aufgewärmt

„Das Zulassungsverfahren ist transparent. Sämtliche Studien zu den Wirkstoffen werden von unabhängigen Instituten erstellt und den Behörden vollumfänglich zur Prüfung zur Verfügung gestellt“, betont Christian Stockmar, Obmann der IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP). Für die Wiederzulassung von Glyphosat allein wurden über 1.000 Studien eingereicht, „damit wird das Vorsorgeprinzip ganz klar eingehalten“, so Stockmar. Er kritisiert, dass Global 2000 und weitere NGOs ihre Kampagne auf einer „dünnen Argumente-Suppe“ aufbauen. „Hier wird erneut eine absurde Kampagne gegen Glyphosat aufgewärmt, deren einziges Argument – die Einstufung als „wahrscheinlich krebserregend“ durch die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) – längst von Vertretern der ungarischen Gesundheitsbehörde als politische Entscheidung entlarvt und somit widerlegt wurde“, so Stockmar. Auch sei eine Gefahreneinstufung des IARC nicht mit einer Risikoeinschätzung vergleichbar. „Alle Gesundheitsbehörden weltweit, die eine Risikoeinschätzung vornehmen, kommen zu dem Ergebnis, dass Glyphosat bei sachgemäßem Einsatz für Mensch, Tier und Umwelt sicher ist“, unterstreicht Stockmar.

Global 2000 wiederholt Schwindel von WHO-Einstufung
Global 2000 tätigt in der Aussendung OTS0017 vom 8. Februar 2017 folgende Behauptung: „Im Jahr 2015 klassifizierte die WHO Glyphosat letztendlich als „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen““.

Die IGP stellt diese Behauptung richtig: „Global 2000 behauptet wiederholt und falsch, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend eingestuft hat. Richtig ist, dass die IARC diese Gefahren-Einstufung vorgenommen hat und andere Institutionen der WHO wie das Joint Meeting on Pesticide Residues (JPMR) zu anderen Erkenntnissen und Einstufungen kommen.“