IGP Dialog: Landwirtschaft sollte Dialog verstärken

Mit der Veranstaltungsreihe "IGP Dialog" will die IndustrieGruppe Pflanzenschutz einen Beitrag zu einem offenen und transparenten Dialog zur Landwirtschaft, zur Versorgung mit gesunden und hochwertigen Lebensmitteln sowie zum Pflanzenschutz leisten. Ziel der Veranstaltungsreihe ist der gemeinsame Dialog: „Es wird sehr viel mit der Angst der Menschen gespielt und wir wollen die Bevölkerung aufklären und aufzeigen, dass Pflanzenschutzmittel zu den bestuntersuchten Substanzen überhaupt gehören. Die Sache ist komplex und wir sind angetreten, um Licht ins Dunkel zu bringen“, so IGP-Obmann Christian Stockmar.

1. IGP Dialog: „Der K(r)ampf um den gedeckten Tisch“

Die erste Veranstaltung der Reihe IGP-Dialog hat am 24. Februar vor rund 70 Gästen das polarisierende Thema der Ernährungssicherheit behandelt. Als Keynote-Speaker hat Josef Pröll, Generaldirektor der Leipnik-Lundenburger Invest Beteiligungs AG, Impulse für das Gespräch gegeben. Im Anschluss moderierte Martina Salomon die Diskussion mit Gastgeber Christian Stockmar (Obmann der IGP), Huem Otero (Landwirtschaftssprecherin bei Greenpeace), Siegrid Steinkellner (Leiterin der Abteilung Pflanzenschutz an der Universität für Bodenkultur Wien), Johannes Abentung (Direktor des Österreichischen Bauernbundes) und Franz Sinabell (wissenschaftlicher Mitarbeiter am WIFO). Weitere Infos im Pressebereich.

2. IGP Dialog: „Gefahr oder Risiko – gibt es einen Konsens über zumutbares Risiko?“

Der zweite IGP Dialog widmete sich vor dem Hintergrund der öffentlichen Debatte rund um die Bienenverluste und als Fortsetzung des Runden Tisches „Meet the Bees“ der grundsätzlichen Fragestellung, nach welchen Kriterien über eine Zulassung von Pflanzenschutzmitteln entschieden werden soll. Nach der Keynote von Walter Krämer (TU Dortmund, Fakultät für Statistik) diskutierten Christian Stockmar (Obmann der IGP), Gaby-Fleur Böl (Abteilungsleitung Risikokommunikation am BfR), Albert Bergmann (Leiter des Instituts für Pflanzenschutzmittel in der AGES) und David Süß (Generalsekretär der österreichischen Jungbauern). Durch die Veranstaltung im Wiener Lokal Labstelle führte Martin Kugler, Chefredakteur des Universum Magazins. Weitere Infos im Pressebereich.

3. IGP Dialog: „Who feeds the world? – Österreich zwischen regionaler Selbstversorgung und globalem Supermarkt“

Im Zentrum der Diskussion standen die Frage der Ernährungs- und Lebensmittelsicherheit in Österreich und auf globaler Ebene sowie aktuelle und künftige Herausforderungen wie sinkende Lebensmittelpreise und sich ändernde demografische, gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen. Nach einer Begrüßung durch IGP Obmann Christian Stockmar und einer einführenden Keynote von Alexander Müller vom deutschen Sustainability-Thinktank TMG – Töpfer, Müller, Gaßner diskutierten Michael Blass (Geschäftsführer der Agrarmarkt Austria), General Othmar Commenda (Österreichisches Bundesheer), Katharina Koßdorff (Fachverband der Nahrungsmittelindustrie), Hermann Schultes (Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich) und Reinhard Wolf (Generaldirektor der RWA Raiffeisen Ware Austria). Durch die Veranstaltung in der Wiener Labstelle führte Martina Salomon. Weitere Infos im Pressebereich.

4. IGP Dialog: „Zurück ins Paradies oder vorwärts in die Vergangenheit: Wie technophob ist Europa?“

Der vierte IGP Dialog stand im Zeichen der Rahmenbedingungen von Forschung und Entwicklung sowie des Zustandekommens von Regularien vor dem Hintergrund des öffentlichen Diskurses, der zunehmend von Emotionen und Meinungen dominiert wird. Gleichzeitig war sich das Podium einig, dass der Bedarf an technologischen Lösungen noch nie so hoch war, wie aktuell, und dass sich Europa international in den Technologie- und Innovationsdiskurs einbringen müsse. Nach einer Begrüßung durch IGP Obmann Christian Stockmar und einer einführenden Keynote von Humangenetiker Markus Hengstschläger (Medizinische Universität Wien) diskutierten Sebastian Theissing-Matei von Greenpeace, Gutsverwalter und Landwirt Maximilian Hardegg und Kurt Koleznik, Generalsekretär der Fachhochschul-Konferenz. Durch die Veranstaltung in der Wiener Labstelle führte Martina Salomon. Weitere Infos im Pressebereich. 

5. IGP Dialog: „Selbstversorgung oder Selbstbetrug: Lügen wir uns selbst in die Tasche?“

Der fünfte IGP Dialog der IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP) hatte die Selbstversorgung mit Lebensmitteln aus der heimischen Landwirtschaft zum Thema. Einig war sich das Podium in der Feststellung, dass die landwirtschaftliche Seite die Kommunikationsbemühungen verstärken, den gemeinsamen Dialog fördern und zu einer Versachlichung beitragen sollte, um emotionalen Kampagnen von Umweltschutzorganisationen zu begegnen. Nach einer Begrüßung durch IGP Obmann Christian Stockmar und einer einführenden Keynote von Garlich von Essen von der Europäischen Saatgut-Vereinigung (ESA) diskutierten Josef Plank (Generalsekretär im Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus), Andreas Steidl (stv. Geschäftsführer von Ja! Natürlich) und Ernst Karpfinger (Präsident der Vereinigung „Die Rübenbauern“). Durch die Veranstaltung in der Wiener Labstelle führte Martina Salomon. Weitere Infos im Pressebereich. 

6. IGP Dialog: „Not in my backyard: Wo findet die Landwirtschaft von morgen statt?“

Die IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP) hat am 21. November 2019 ihren sechsten IGP Dialog veranstaltet. Nach einer Begrüßung durch IGP-Obmann Christian Stockmar und einer einführenden Keynote von Johannes Mayr von der KeyQUEST Marktforschung GmbH diskutierten drei hochkarätige Experten zum Thema „Not in my backyard: Wo findet die Landwirtschaft von morgen statt?“. Olga Voglauer (Die Grünen), Lorenz Mayr (LK Niederösterreich) und Andreas Steidl (REWE) kamen dabei überein, dass die Landwirtschaft von morgen auch in Österreich stattfinden wird. Für eine zukunftsfähige heimische Landwirtschaft sollten aber mehr Brücken zwischen integrierter und biologischer Landwirtschaft gebaut, die Rahmenbedingungen für die Landwirte verbessert und die Vorteile beider Bewirtschaftungsformen genützt werden. Durch die Veranstaltung in der Wiener Labstelle mit rund 80 Gästen führte Timo Küntzle. Weitere Infos im Pressebereich. 

7. IGP Dialog: "Die Leere in der Krise: Wie sicher ist unsere Lebensmittel-Versorgung?"

Die IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP) hat am 28. Mai 2020 den siebten IGP Dialog veranstaltet. Nach einer Begrüßung durch IGP-Obmann Christian Stockmar diskutierten vier hochkarätige Experten zum Thema „Die Leere in der Krise: Wie sicher ist unsere Lebensmittel-Versorgung?“. Valentin Opfermann (Europäische Kommission, DG AGRI), Johannes Fankhauser (Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus), Hans Mayrhofer (Ökosoziales Forum) und Christoph Metzker (RWA Raiffeisen Ware Austria) erörterten die nötigen Rahmenbedingungen für die heimischen Landwirte im Sinne einer höheren Resilienz. Sie kamen überein, dass es entlang der gesamten Wertschöpfungskette Maßnahmen braucht, Innovationen für Landwirte leichter zugänglich sein sollten und vor allem der Landwirt in den Fokus zu rücken ist. Weitere Infos im Pressebereich.

Im Zuge der Veranstaltung wurde auch die neue Schriftenreihe zum IGP Dialog präsentiert, um die unterschiedlichen Redebeiträge zugänglich zu machen.

„schauFELDER“: Pflanzenschutz ist ein Qualitätsmerkmal

„Pflanzenschutz ist ein Qualitätskriterium, nicht dessen Unterlassen. Denn Pflanzenschutz bewirkt gesunde Pflanzen, ertragreiche Ernten sowie leistbare und qualitativ hochwertige Lebens- und Futtermittel. Das aufzuzeigen, ist das Ziel des Projekts schauFELDER“, betonen Obmann Christian Stockmar und Rudolf Purkhauser von der IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP).

Die „schauFELDER“ sind eine Aktion der IndustrieGruppe Pflanzenschutz, um den Nutzen von Pflanzenschutzmitteln zu veranschaulichen und Konsumenten zu sensibilisieren. Anhand von zwei aneinander angrenzenden Parzellen soll die unterschiedliche Entwicklung der Kulturen mit und ohne Pflanzenschutz aufgezeigt werden. Um auf die Aktion aufmerksam zu machen, werden zwischen den beiden Anbauflächen Tafeln aufgestellt. Die Aktion startet vor der ersten Pflanzenschutzanwendung im Frühjahr und erstreckt sich bis zur Ernte. In dieser Zeit wird in der unbehandelten Parzelle auf alle Pflanzenschutzmaßnahmen verzichtet.

Pflanzenschutz ist ein wichtiger Beitrag für

- den Ertrag sowie die Sicherheit, Gesundheit und Qualität von Lebensmitteln,
- die Wirtschaftlichkeit der Landwirtschaft,
- den Erhalt der regionalen Landwirtschaft.

Daher führt die IGP die Aktion seit 2014 durch und arbeitet dabei mit zahlreichen Landwirten zusammen. Neben der Aktion auf den Feldern präsentiert die IGP das Projekt im Rahmen des Erntedankfestes auch in der Bundeshauptstadt. 2020 führt die IGP das Projekt gemeinsam mit dem Maschinenring Österreich durch. 

Ergebnisse der schauFELDER

- 2014 zeigten sich bei Versuchen auf acht Feldern dramatische Einbußen bei wichtigen Kulturen wie Weizen, Durum oder Zuckerrübe.
- 2016 arbeitete die IGP mit den Österreichischen Jungbauern zusammen und brachte die "schauFELDER" auf das Wiener Erntedankfest.
- 2017 machte die IGP u.a. mit einer Videoreportage (siehe unten) auf den Nutzen von Pflanzenschutz aufmerksam.
- 2018 war in vielen Kulturen ein äußerst herausforderndes Jahr – nicht nur für Rübe und Kartoffel.
- 26 Prozent Verlust bei der Gerste und 30 Prozent beim Weizen brachten die schauFELDER 2019 

Weiterführende Informationen:

- Für Landwirte: Leitfaden und FAQs für Landwirte
- Die Aktion schauFELDER 2017 war ein voller Erfolg, wie die Videoreportage (linkes Video) von drei Feldern zeigt.
- Das Video (links unten) ist eine Reportage von drei "schauFELDERN".
- Im Zeitraffer-Video (rechts unten) sieht man ein Zuckerrübenfeld mit behandelter und unbehandelter Parzelle im Vergleich.

Videos

Pressegespräch LKÖ & IGP: Wirkstoff-Kahlschlag gefährdet Landwirtschaft und Ernährungssicherheit

Die Studie zu den Auswirkungen von gefahrenbasierter Gesetzgebung für Pflanzenschutzmittel in Europa (Originaltitel: „Cumulative impact of hazard-based legislation on Crop Protection Products in Europe“) untersucht die Effekte des Verlusts von 75 von insgesamt 400 Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffen. Diese würden durch eine Umstellung vom risiko- auf den gefahrenbasierten Ansatz bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln verloren gehen. Durch die damit verursachten Ertragseinbußen und die schlechtere Qualität der Lebensmittel würde ein immenser landwirtschaftlicher und wirtschaftlicher Schaden entstehen. Studienautorin Hedda Eggeling von Steward Redqueen präsentierte die Ergebnisse. Josef Plank, Generalsekretär der Landwirtschaftskammer Österreich (LK Österreich), und Christian Stockmar, Obmann der IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP), erläuterten die Auswirkungen für die Landwirtschaft und die Pflanzenschutzmittelindustrie.

Eggeling: Innovationen fördern, um hohen Selbstversorgungsgrad aufrechtzuerhalten
„Pflanzenschutzmittel bringen höhere Erträge, höhere Umsätze und damit den Erhalt von Arbeitsplätzen in der Landwirtschaft. In der Landwirtschaft wären in Europa insgesamt eine halbe Million Arbeitsplätze in Gefahr. In Österreich sind es 30.000 von insgesamt 61.000 Arbeitsplätzen, also knapp die Hälfte“, so Hedda Eggeling. „Es wäre also fahrlässig, auf der einen Seite Wirkstoffe zu verbieten und auf der anderen Seite Innovationen durch Bürokratie zu erschweren. Die Rahmenbedingungen, um Wirkstoffe zu entwickeln, sollten verbessert werden. Nur so können entstehende Wirkstofflücken rasch geschlossen werden.“

Plank: Beweislastumkehr im Pflanzenschutz schafft nur neue Probleme
„Wenn für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln nicht mehr das Risiko, sondern eine eventuelle Gefahr ausschlaggebend sein soll, es also zu einer de facto Beweislastumkehr kommt, dann widerspricht das der menschlichen Erfahrung und schafft mehr Probleme als es löst. Nach diesem Ansatz müsste nämlich auch das Autofahren verboten werden, da es nachweislich Menschen Schaden zufügen kann; sowohl jenen, die es fahren, als auch jenen, die es nicht fahren.“, stellte Josef Plank fest.

Stockmar: Wirkstoff-Kahlschlag gefährdet Sicherheit der Nahrungsmittel
Christian Stockmar: „Die Breitband-Bürokratie und das zunehmend strengere Zulassungsverfahren erschweren Innovationen im Pflanzenschutzbereich. Es würde konservativen Schätzungen zufolge mindestens 15 bis 20 Jahre dauern, um die entstehenden Lücken zu schließen. Die Landwirte können in dieser Zeit die Ernte nicht vor Krankheiten schützen. Diese gelangen dann in unsere Nahrungsmittel“, unterstreicht Stockmar. Als Beispiel nennt er Mykotoxine, die schwerwiegende Folgen für die menschliche Gesundheit haben können. Sie kommen regelmäßig in Nahrungsmitteln vor. „Es stellt sich also die Frage: Wollen wir einen gut untersuchten Stoff, der nachweislich unterhalb der entsprechenden Grenzwerte unbedenklich ist, oder wollen wir Pilze in unserem Essen, von denen niemand sagen kann, welchen Schaden sie im Körper anrichten?“

Hier geht's zur Studie

Video: Nutzen von Pflanzenschutz am Beispiel Zuckerrübe
Nils Bauer, stellvertretender Obmann der IGP, erklärt in einem kurzen Video anhand der Zuckerrübe, warum Pflanzenschutzmittel für Landwirte wichtig sind.

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IGP unterstützt Hagelversicherung-Kampagne "bodenlos macht arbeitslos"

Die IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP) unterstützt die Kampagne „Bodenlos macht brotlos“ der Österreichischen Hagelversicherung und setzt damit ein Zeichen für den Erhalt des einzigartigen Natur- und Lebensraums in Österreich. Pro Tag werden in Österreich durchschnittlich 20 Hektar verbaut – also umgerechnet 30 Fußballfelder – mit entsprechenden Auswirkungen auf die Landwirtschaft und die heimische Versorgungssicherheit. Im Herbst wird dazu ein offener Brief mit den bis dato mehr als 20.000 Unterstützern an die politischen Entscheidungsträger übermittelt.

„Die Reduzierung des Bodenverbrauchs und die Sicherstellung der Versorgungssicherheit haben oberste Priorität“, so IGP-Obmann Christian Stockmar. „Es muss gelingen, den rasanten Bodenverbrauch in Österreich in den Griff zu bekommen, denn er gefährdet die Versorgung mit heimischen und regionalen Lebensmitteln sowie 500.000 Arbeitsplätze in der Landwirtschaft.“ Die IGP und die Österreichische Hagelversicherung setzen ein Zeichen für die heimische Landwirtschaft, die Böden ebenso benötigt wie eine breite Palette an Betriebsmitteln, um Ernte und Boden zu schützen. „Höhere Erträge sollten möglichst nicht mit weiterem Flächenverbrauch einhergehen. Nur mit einer Unterstützung der heimischen Landwirtschaft schaffen wir einen hohen Selbstversorgungsgrad mit qualitativ hochwertigen, gesunden Lebensmitteln“, so Stockmar.

Nähere Infos im Pressebereich.

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Counterfeits sind Gefahr für Umwelt und Landwirt

Um die Verbreitung von Counterfeits und illegalen Produkten zu verhindern, ist ein intensiveres internationales Vorgehen gegen zunehmend komplexere kriminelle Netzwerke nötig. Die IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP) macht daher gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer Österreich und dem Bundesamt für Ernährungssicherheit Landwirte regelmäßig auf die Gefahren von illegalen Produkten aufmerksam. Die IGP aber auch der europäische Dachverband der Pflanzenschutzmittel-Hersteller (ECPA) drängen zudem auf intensivere Bemühungen im Kampf gegen illegale Produkte.

IGP formuliert bei Pressegespräch 2016 klare Forderungen und verteilt Poster an Handel

Im Rahmen eines Pressegesprächs mit Gerwin Bouillon, einem Experten für illegale Produkte, nannte die IGP klare Forderungen an die Politik:

- Landwirte kontinuierlich auf die möglichen Risiken durch illegale Produkte hinweisen
- Produzenten, die für sich und auch andere produzieren und abfüllen, sensibilisieren
- Standards zur behördlichen Kontrolle von illegalen Produkten am Markt sowie beim Import vereinheitlichen und einhalten
- Weiteres Vorantreiben der internationalen Kooperation über Grenzen und Länder hinweg

Weitere Informationen finden Sie im Pressebereich.

Gemeinsame Aktion von LKÖ, BAES und IGP 2018

Hersteller, Behörden, Handel und Vertreter der Landwirtschaft arbeiten seit Jahren eng zusammen und bauen diese Zusammenarbeit kontinuierlich aus, um gemeinsam Aktionen gegen den Handel mit illegalen Produkten zu setzen. Aber sie sind im Kampf gegen diese Produkte und Fälschungen auch auf die Mithilfe von Landwirten und Händlern angewiesen, die Verdachtsfälle sofort melden. Landwirte sollten zudem ausschließlich zugelassene Produkte kaufen und ausbringen, um hohe Strafen und Schäden für Umwelt, Konsumenten und den landwirtschaftlichen Betrieb zu vermeiden. Das waren die Hauptpunkte einer gemeinsamen Aktion von Landwirtschaftskammer, Bundesamt für Ernährungssicherheit und IndustrieGruppe Pflanzenschutz.

Weitere Informationen finden Sie im Pressebereich.

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Gewässerschutztagung 2016

Die IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP) hat gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer Österreich (LKÖsterreich) und der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für integrierten Pflanzenschutz (ÖAIP) die Gewässerschutztagung 2016 veranstaltet, die sich an Fachberater und Landwirte wendet. Die Fachvorträge unter dem Titel „Schutz von Oberflächengewässern beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln“ widmeten sich einerseits Präventionsmaßnahmen zum Schutz von Oberflächengewässern, dienten aber auch zu einer Standortbestimmung beim Gewässerschutz. Zur Information der Landwirte und zur Sensibilisierung für den Gewässerschutz wurden zudem von der IGP, der LKÖsterreich und der ÖAIP zwei Broschüren erstellt. Sie warnen vor den Auswirkungen von Abdrift bei der Applikation sowie vor Abfluss vom behandelten Feld und geben hilfreiche Tipps zur Prävention.

„Der Schutz unserer Oberflächengewässer ist ein besonders sensibles Thema, das wir mit der Gewässerschutztagung 2016 weiter und noch intensiver vorantreiben wollen. Die heutigen Fachvorträge sollen uns dabei unterstützen, weitere Maßnahmen zum Schutz der heimischen Gewässer abzuleiten und diese dann an die Landwirte zu verteilen. So wollen wir Abdrift bei der Applikation von Pflanzenschutzmitteln sowie Abfluss vom behandelten Acker und Feld weiter reduzieren“, so Vertreter von LKÖsterreich, ÖAIP und IGP unisono.

Stockmar: Weiterer kleiner Schritt, weitere Anstrengungen notwendig

Christian Stockmar, Obmann der IGP: "Die IGP sieht den Schutz von Wasser als einer ihrer wichtigsten Aufgaben. Unser Ziel und unser Maßstab sind es, uns auch sensiblen Themen zu stellen und sachliche Diskussionsrunden als Forum für den gemeinsamen Gedankenaustausch zu schaffen. Nur gemeinsam können Ideen und mögliche Maßnahmen gesammelt und gebündelt und schließlich zu einem großen Ganzen verwoben werden. Und dieses Maßnahmenbündel wollen wir Landwirten als Information und Unterstützung zur Seite stellen. Denn im Sinne der Umwelt sollen die Produkte sorgfältig angewendet und Verluste vermieden werden. Aber eines sollte uns klar sein", betont Stockmar abschließend. "Mit einer einzelnen Tagung machen wir einen kleinen Schritt, aber es braucht in Zukunft sicher weitere Anstrengungen, um die Ressource Wasser zu schützen und zu sichern."

Die Gewässerschutztagung 2016 ist die zweite Veranstaltung dieser Art. 2012 widmeten sich im Francisco Josephinum Wieselburg die Fachvorträge dem Schutz des Grundwassers. Im Anschluss wurden ebenfalls zwei Broschüren verteilt, die für den Schutz des Wassers sensibilisiert und eine Reihe von Präventionsmaßnahmen angeboten haben.

Anmerkung: DI Thomas Wallner musste leider kurzfristig absagen, sein Vortrag wurde stattdessen von Sebastian Friedl, bakk., ebenfalls Boden. Wasser. Schutz. Beratung gehalten.

Bild zur Gewässerschutztagung von links nach rechts: Sebastian Friedl, Johann Kohl, Karin Deutsch, Klaus Gehring, Christian Stockmar, Günther Rohrer, Maria Deutsch, Thomas Schmidt, Andreas Klik und Moderator Gottfried Besenhofer (AGES); Fotocredit: LK NÖ/Eva Posch