SCHLIESSEN

Innovation Deal: Webinar-Reihe

Die IndustrieGruppe Pflanzenschutz hat den "Innovation Deal" erfolgreich in den Agrardiskurs eingebracht. Dieser soll die Chancen von Forschung und Entwicklung, Digitalisierung und Technologie für die Landwirtschaft aufzeigen sowie Maßnahmen definieren, die zur Erreichung der Ziele des Green Deals beitragen. Zu diesen Themen diskutierte der Journalist Timo Küntzle im Zuge von sechs Webinaren der IGP jeweils eine Stunde mit renommierten Experten. Gemeinsam sprachen sie über die zahlreichen Maßnahmen, die zu einer produktiven und gleichzeitig nachhaltigen – sprich zukunftsfitten – Landwirtschaft beitragen. Im Fokus standen die künftigen Aufgaben der Landwirtschaft, welche Werkzeuge sie benötigt und wie diese in die Produktion integriert werden können. In den Webinaren wurden zudem aktuelle Forschungsfelder, Impulse gegen den Strukturwandel sowie die Rolle der europäischen Landwirtschaft für die globale Produktion und Versorgung mit Lebensmitteln erörtert.

Weitere Infos finden Sie auf der Seite zum "Innovation Deal".

IGP Dialog: Landwirtschaft sollte Dialog verstärken

Mit der Veranstaltungsreihe "IGP Dialog" will die IndustrieGruppe Pflanzenschutz einen Beitrag zu einem offenen und transparenten Dialog zur Landwirtschaft, zur Versorgung mit gesunden und hochwertigen Lebensmitteln sowie zum Pflanzenschutz leisten. Ziel der Veranstaltungsreihe ist der gemeinsame Dialog: „Es wird sehr viel mit der Angst der Menschen gespielt und wir wollen die Bevölkerung aufklären und aufzeigen, dass Pflanzenschutzmittel zu den bestuntersuchten Substanzen überhaupt gehören. Die Sache ist komplex und wir sind angetreten, um Licht ins Dunkel zu bringen“, so IGP-Obmann Christian Stockmar.

1. IGP Dialog: „Der K(r)ampf um den gedeckten Tisch“

Die erste Veranstaltung der Reihe IGP-Dialog hat am 24. Februar vor rund 70 Gästen das polarisierende Thema der Ernährungssicherheit behandelt. Als Keynote-Speaker hat Josef Pröll, Generaldirektor der Leipnik-Lundenburger Invest Beteiligungs AG, Impulse für das Gespräch gegeben. Im Anschluss moderierte Martina Salomon die Diskussion mit Gastgeber Christian Stockmar (Obmann der IGP), Huem Otero (Landwirtschaftssprecherin bei Greenpeace), Siegrid Steinkellner (Leiterin der Abteilung Pflanzenschutz an der Universität für Bodenkultur Wien), Johannes Abentung (Direktor des Österreichischen Bauernbundes) und Franz Sinabell (wissenschaftlicher Mitarbeiter am WIFO). Weitere Infos im Pressebereich.

2. IGP Dialog: „Gefahr oder Risiko – gibt es einen Konsens über zumutbares Risiko?“

Der zweite IGP Dialog widmete sich vor dem Hintergrund der öffentlichen Debatte rund um die Bienenverluste und als Fortsetzung des Runden Tisches „Meet the Bees“ der grundsätzlichen Fragestellung, nach welchen Kriterien über eine Zulassung von Pflanzenschutzmitteln entschieden werden soll. Nach der Keynote von Walter Krämer (TU Dortmund, Fakultät für Statistik) diskutierten Christian Stockmar (Obmann der IGP), Gaby-Fleur Böl (Abteilungsleitung Risikokommunikation am BfR), Albert Bergmann (Leiter des Instituts für Pflanzenschutzmittel in der AGES) und David Süß (Generalsekretär der österreichischen Jungbauern). Durch die Veranstaltung im Wiener Lokal Labstelle führte Martin Kugler, Chefredakteur des Universum Magazins. Weitere Infos im Pressebereich.

3. IGP Dialog: „Who feeds the world? – Österreich zwischen regionaler Selbstversorgung und globalem Supermarkt“

Im Zentrum der Diskussion standen die Frage der Ernährungs- und Lebensmittelsicherheit in Österreich und auf globaler Ebene sowie aktuelle und künftige Herausforderungen wie sinkende Lebensmittelpreise und sich ändernde demografische, gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen. Nach einer Begrüßung durch IGP Obmann Christian Stockmar und einer einführenden Keynote von Alexander Müller vom deutschen Sustainability-Thinktank TMG – Töpfer, Müller, Gaßner diskutierten Michael Blass (Geschäftsführer der Agrarmarkt Austria), General Othmar Commenda (Österreichisches Bundesheer), Katharina Koßdorff (Fachverband der Nahrungsmittelindustrie), Hermann Schultes (Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich) und Reinhard Wolf (Generaldirektor der RWA Raiffeisen Ware Austria). Durch die Veranstaltung in der Wiener Labstelle führte Martina Salomon. Weitere Infos im Pressebereich.

4. IGP Dialog: „Zurück ins Paradies oder vorwärts in die Vergangenheit: Wie technophob ist Europa?“

Der vierte IGP Dialog stand im Zeichen der Rahmenbedingungen von Forschung und Entwicklung sowie des Zustandekommens von Regularien vor dem Hintergrund des öffentlichen Diskurses, der zunehmend von Emotionen und Meinungen dominiert wird. Gleichzeitig war sich das Podium einig, dass der Bedarf an technologischen Lösungen noch nie so hoch war, wie aktuell, und dass sich Europa international in den Technologie- und Innovationsdiskurs einbringen müsse. Nach einer Begrüßung durch IGP Obmann Christian Stockmar und einer einführenden Keynote von Humangenetiker Markus Hengstschläger (Medizinische Universität Wien) diskutierten Sebastian Theissing-Matei von Greenpeace, Gutsverwalter und Landwirt Maximilian Hardegg und Kurt Koleznik, Generalsekretär der Fachhochschul-Konferenz. Durch die Veranstaltung in der Wiener Labstelle führte Martina Salomon. Weitere Infos im Pressebereich. 

5. IGP Dialog: „Selbstversorgung oder Selbstbetrug: Lügen wir uns selbst in die Tasche?“

Der fünfte IGP Dialog der IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP) hatte die Selbstversorgung mit Lebensmitteln aus der heimischen Landwirtschaft zum Thema. Einig war sich das Podium in der Feststellung, dass die landwirtschaftliche Seite die Kommunikationsbemühungen verstärken, den gemeinsamen Dialog fördern und zu einer Versachlichung beitragen sollte, um emotionalen Kampagnen von Umweltschutzorganisationen zu begegnen. Nach einer Begrüßung durch IGP Obmann Christian Stockmar und einer einführenden Keynote von Garlich von Essen von der Europäischen Saatgut-Vereinigung (ESA) diskutierten Josef Plank (Generalsekretär im Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus), Andreas Steidl (stv. Geschäftsführer von Ja! Natürlich) und Ernst Karpfinger (Präsident der Vereinigung „Die Rübenbauern“). Durch die Veranstaltung in der Wiener Labstelle führte Martina Salomon. Weitere Infos im Pressebereich. 

6. IGP Dialog: „Not in my backyard: Wo findet die Landwirtschaft von morgen statt?“

Die IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP) hat am 21. November 2019 ihren sechsten IGP Dialog veranstaltet. Nach einer Begrüßung durch IGP-Obmann Christian Stockmar und einer einführenden Keynote von Johannes Mayr von der KeyQUEST Marktforschung GmbH diskutierten drei hochkarätige Experten zum Thema „Not in my backyard: Wo findet die Landwirtschaft von morgen statt?“. Olga Voglauer (Die Grünen), Lorenz Mayr (LK Niederösterreich) und Andreas Steidl (REWE) kamen dabei überein, dass die Landwirtschaft von morgen auch in Österreich stattfinden wird. Für eine zukunftsfähige heimische Landwirtschaft sollten aber mehr Brücken zwischen integrierter und biologischer Landwirtschaft gebaut, die Rahmenbedingungen für die Landwirte verbessert und die Vorteile beider Bewirtschaftungsformen genützt werden. Durch die Veranstaltung in der Wiener Labstelle mit rund 80 Gästen führte Timo Küntzle. Weitere Infos im Pressebereich. 

7. IGP Dialog: "Die Leere in der Krise: Wie sicher ist unsere Lebensmittel-Versorgung?"

Die IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP) hat am 28. Mai 2020 den siebten IGP Dialog veranstaltet. Nach einer Begrüßung durch IGP-Obmann Christian Stockmar diskutierten vier hochkarätige Experten zum Thema „Die Leere in der Krise: Wie sicher ist unsere Lebensmittel-Versorgung?“. Valentin Opfermann (Europäische Kommission, DG AGRI), Johannes Fankhauser (Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus), Hans Mayrhofer (Ökosoziales Forum) und Christoph Metzker (RWA Raiffeisen Ware Austria) erörterten die nötigen Rahmenbedingungen für die heimischen Landwirte im Sinne einer höheren Resilienz. Sie kamen überein, dass es entlang der gesamten Wertschöpfungskette Maßnahmen braucht, Innovationen für Landwirte leichter zugänglich sein sollten und vor allem der Landwirt in den Fokus zu rücken ist. Weitere Infos im Pressebereich.

8. IGP Dialog: „Vom Green Deal zum Innovation Deal: Braucht es eine Agrarpolitik des Ermöglichens?“

Eine Agrarpolitik der Chancen, Möglichkeiten und Perspektiven forderten die Experten beim achten IGP Dialog zum Thema „Vom Green Deal zum Innovation Deal: Braucht es eine Agrarpolitik des Ermöglichens?“. Christian Stockmar, Obmann der IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP) hob vor dem Hintergrund der Farm to Fork-Strategie den Nutzen von Innovation insbesondere zur Reduktion des Betriebsmitteleinsatzes hervor. In der Keynote bekannte sich Niederösterreichs LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf anschließend zu einer landwirtschaftlichen Produktion in Europa und zum österreichischen Weg mit einem Betriebsmitteleinsatz mit Hausverstand. Anschließend diskutierten Norbert Lins (Vorsitzender des Agrarausschusses im Europäischen Parlament), Bauernbund-Präsident Georg Strasser und Henrik Tesch (Geschäftsführer des Forums Moderne Landwirtschaft). Sie forderten eine umfassende Folgenabschätzung zur Farm to Fork-Strategie, einen stärkeren Dialog zwischen Bauern und Konsumenten und mehr Aufklärung über die Notwendigkeit von Innovation in der Landwirtschaft. Timo Küntzle moderierte die Livestream-Veranstaltung mit rund 170 Zusehern. Weitere Infos im Pressebereich. 

Im Zuge der Veranstaltung wurde auch die neue Schriftenreihe zum IGP Dialog präsentiert, um die unterschiedlichen Redebeiträge zugänglich zu machen.

„schauFELDER“: Pflanzenschutz ist ein Qualitätsmerkmal

„Pflanzenschutz ist ein Qualitätskriterium, nicht dessen Unterlassen. Denn Pflanzenschutz bewirkt gesunde Pflanzen, ertragreiche Ernten sowie leistbare und qualitativ hochwertige Lebens- und Futtermittel. Das aufzuzeigen, ist das Ziel des Projekts schauFELDER“, betonen Obmann Christian Stockmar und Rudolf Purkhauser von der IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP).

Die „schauFELDER“ sind eine Aktion der IndustrieGruppe Pflanzenschutz, um den Nutzen von Pflanzenschutzmitteln zu veranschaulichen und Konsumenten zu sensibilisieren. Anhand von zwei aneinander angrenzenden Parzellen soll die unterschiedliche Entwicklung der Kulturen mit und ohne Pflanzenschutz aufgezeigt werden. Um auf die Aktion aufmerksam zu machen, werden zwischen den beiden Anbauflächen Tafeln aufgestellt. Die Aktion startet vor der ersten Pflanzenschutzanwendung im Frühjahr und erstreckt sich bis zur Ernte. In dieser Zeit wird in der unbehandelten Parzelle auf alle Pflanzenschutzmaßnahmen verzichtet.

Pflanzenschutz ist ein wichtiger Beitrag für

- den Ertrag sowie die Sicherheit, Gesundheit und Qualität von Lebensmitteln,
- die Wirtschaftlichkeit der Landwirtschaft,
- den Erhalt der regionalen Landwirtschaft.

Daher führt die IGP die Aktion seit 2014 durch und arbeitet dabei mit zahlreichen Landwirten zusammen. Neben der Aktion auf den Feldern präsentiert die IGP das Projekt im Rahmen des Erntedankfestes auch in der Bundeshauptstadt. 2020 führt die IGP das Projekt gemeinsam mit dem Maschinenring Österreich durch. 

Ergebnisse der schauFELDER

- 2014 zeigten sich bei Versuchen auf acht Feldern dramatische Einbußen bei wichtigen Kulturen wie Weizen, Durum oder Zuckerrübe.
- 2016 arbeitete die IGP mit den Österreichischen Jungbauern zusammen und brachte die "schauFELDER" auf das Wiener Erntedankfest.
- 2017 machte die IGP u.a. mit einer Videoreportage (siehe unten) auf den Nutzen von Pflanzenschutz aufmerksam.
- 2018 war in vielen Kulturen ein äußerst herausforderndes Jahr – nicht nur für Rübe und Kartoffel.
- 26 Prozent Verlust bei der Gerste und 30 Prozent beim Weizen brachten die schauFELDER 2019 
- 2020: Beim Mais erreichten die Kolben in der unbehandelten Parzelle nur 33% des Gewichts. 

Weiterführende Informationen:

- Das Video (links unten) ist eine Reportage von drei "schauFELDERN".
- Im Zeitraffer-Video (rechts unten) sieht man ein Zuckerrübenfeld mit behandelter und unbehandelter Parzelle im Vergleich.

Videos

Counterfeits sind Gefahr für Umwelt und Landwirt

Um die Verbreitung von Counterfeits und illegalen Produkten zu verhindern, ist ein intensiveres internationales Vorgehen gegen zunehmend komplexere kriminelle Netzwerke nötig. Die IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP) macht daher gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer Österreich und dem Bundesamt für Ernährungssicherheit Landwirte regelmäßig auf die Gefahren von illegalen Produkten aufmerksam. Die IGP aber auch der europäische Dachverband der Pflanzenschutzmittel-Hersteller (ECPA) drängen zudem auf intensivere Bemühungen im Kampf gegen illegale Produkte.

IGP formuliert bei Pressegespräch 2016 klare Forderungen und verteilt Poster an Handel

Im Rahmen eines Pressegesprächs mit Gerwin Bouillon, einem Experten für illegale Produkte, nannte die IGP klare Forderungen an die Politik:

- Landwirte kontinuierlich auf die möglichen Risiken durch illegale Produkte hinweisen
- Produzenten, die für sich und auch andere produzieren und abfüllen, sensibilisieren
- Standards zur behördlichen Kontrolle von illegalen Produkten am Markt sowie beim Import vereinheitlichen und einhalten
- Weiteres Vorantreiben der internationalen Kooperation über Grenzen und Länder hinweg

Weitere Informationen finden Sie im Pressebereich.

Gemeinsame Aktion von LKÖ, BAES und IGP 2018

Hersteller, Behörden, Handel und Vertreter der Landwirtschaft arbeiten seit Jahren eng zusammen und bauen diese Zusammenarbeit kontinuierlich aus, um gemeinsam Aktionen gegen den Handel mit illegalen Produkten zu setzen. Aber sie sind im Kampf gegen diese Produkte und Fälschungen auch auf die Mithilfe von Landwirten und Händlern angewiesen, die Verdachtsfälle sofort melden. Landwirte sollten zudem ausschließlich zugelassene Produkte kaufen und ausbringen, um hohe Strafen und Schäden für Umwelt, Konsumenten und den landwirtschaftlichen Betrieb zu vermeiden. Das waren die Hauptpunkte einer gemeinsamen Aktion von Landwirtschaftskammer, Bundesamt für Ernährungssicherheit und IndustrieGruppe Pflanzenschutz.

Weitere Informationen finden Sie im Pressebereich.

Bilder