Von der Entwicklung zur Produktreife

Moderne Pflanzenschutzmittel erfüllen heute zahlreiche Anforderungen. Deren Wirkstoffe sind hocheffizient, schnell abbaubar und deshalb vor der Ernte weitestgehend aus dem Erntegut verschwunden. Mit Formulierungshilfsstoffen werden zudem die Eigenschaften des Pflanzenschutzmittels optimiert.

Bei der Anwendung ist ein möglichst geringes Risiko für Mensch, Tier und Umwelt sicherzustellen. Um das zu gewährleisten, investieren die Hersteller rund zwölf Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung – pro Wirkstoff sind das im Schnitt 286 Millionen Euro. Das Pflanzenschutzmittel durchläuft vor der Zulassung  jahrelange Versuchsreihen und Prüfungen im Labor, im Gewächshaus und auf Testparzellen im Freiland.

Umfassende Studien für sichere Produkte

Der Weg vom Entwicklungslabor bis zum praktischen Einsatz dauert ca. 13 Jahre. Zur Bewertung und Zulassung von Wirkstoffen und formuliertem Pflanzenschutzmittel durch die Behörden reichen die Hersteller ein Dossier mit den Ergebnissen aller Studien und Analysen ein. Diese sind derart umfangreich, dass Pflanzenschutzmittel die bestuntersuchten Substanzen in Europa sind.

Damit die Sicherheit eines Wirkstoffs auch mittel- und langfristig gewährleistet werden kann, werden die Anforderungen für die Genehmigung eines Wirkstoffs laufend an den aktuellen Stand des technischen Fortschritts angepasst. Alle in der EU zugelassenen Pflanzenschutzmittel durchlaufen zudem regelmäßig ein Erneuerungsverfahren für die Zulassung, für das der Hersteller aktuelle Daten und Ergebnisse vorlegen muss.

Weitere Details zum Entwicklungsprozess sind in der Zusammenfassung „Forschung und Entwicklung“ zu finden.