IGP Dialog 2026
am 2. März 2026In den vergangenen 30 Jahren hat nahezu jede Kommission große Visionen angekündigt und den Bürokratieabbau zu einem ihrer zentralen Projekte erklärt. Doch der Realitätstest fällt nicht nur für die Landwirtschaft ernüchternd aus: sinkende Innovationskraft, steigende Kosten für Unternehmen, Abwanderung von Fachkräften und Kapital sowie eine wachsende Abhängigkeit von Drittstaaten. Während andere Regionen gezielt auf Deregulierung, Innovation und Investitionsanreize setzen, verliert die EU an Tempo, Wohlstand und Souveränität. Damit steht der Kontinent an einem Wendepunkt. Aber wie findet die EU den Mut zur Selbstkorrektur und wo braucht es dringend Maßnahmen?
Das diskutiert die IGP am Montag, 27. April 2026 ab 15:30 Uhr, im Saal der Labstelle (Wollzeile 1, 1010 Wien) mit Expertinnen und Experten zum Thema:
EU im Regulierungswahn: Wie gelingt die Heilung?
Keynote: Franz Schellhorn, Agenda Austria
Panel:
- Michael Höllerer, Raiffeisen NÖ-Wien
- Katharina Koßdorff, Fachverband Lebensmittelindustrie
- Roman Mazzotta, Präsident Syngenta Schweiz
- Franz Schellhorn, Agenda Austria
Für eine Teilnahme ist eine Anmeldung an office@igp.at nötig.
Kritik der IGP: keine Zulassungen sind auch keine Lösung
am 3. Februar 2026Enorme Risiken einer Nicht-Zulassung von Wirkstoffen in der EU: Strukturwandel, Verlust der Selbstversorgungsfähigkeit und gesundheitsrelevante Qualitätsverluste.
IGP warnt: viele Obst- & Gemüsekulturen in Österreich gefährdet
am 26. Januar 2026Auf Verlust von Wirkstoffen folgt Verlust von Kulturarten auf heimischen Feldern. Regionale Vielfalt im Regal könnte schon bald sinken. EU sollte dringend echte Impulse setzen.
Unkraut & Schädlinge schaden dem Preis
am 20. Januar 2026Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln senkt die Produktionskosten und trägt zu einer nachhaltigen Lebensmittel-Herstellung bei. Der Nutzen kommt der Wertschöpfungskette und Umwelt zugute.
Omnibus: IGP fordert Tempo & raschen Zugang zu Innovation für Betriebe
am 17. Dezember 2025Braucht dringend Trendwende: Sechs Jahre ohne neue Zulassungen und mit über 80 verschwundenen Wirkstoffen setzen alle EU-Landwirte bei Pflanzenschutz unter Druck.
