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Webinar-Reihe der IGP zum „Innovation Deal“

IndustrieGruppe Pflanzenschutz diskutierte mit Experten Chancen und Perspektiven einer zukunftsfitten Landwirtschaft

Die IndustrieGruppe Pflanzenschutz hat den "Innovation Deal" erfolgreich in den Agrardiskurs eingebracht. Dieser soll die Chancen von Forschung und Entwicklung, Digitalisierung und Technologie für die Landwirtschaft aufzeigen sowie Maßnahmen definieren, die zur Erreichung der Ziele des Green Deals beitragen. Zu diesen Themen diskutierte der Journalist Timo Küntzle im Zuge von sechs Webinaren der IGP jeweils eine Stunde mit renommierten Experten. Gemeinsam sprachen sie über die zahlreichen Maßnahmen, die zu einer produktiven und gleichzeitig nachhaltigen – sprich zukunftsfitten – Landwirtschaft beitragen. Im Fokus standen die künftigen Aufgaben der Landwirtschaft, welche Werkzeuge sie benötigt und wie diese in die Produktion integriert werden können. In den Webinaren wurden zudem aktuelle Forschungsfelder, Impulse gegen den Strukturwandel sowie die Rolle der europäischen Landwirtschaft für die globale Produktion und Versorgung mit Lebensmitteln erörtert.

1: Quo vadis, Landwirtschaft: Aufgaben der Landwirtschaft 2030
Bei der ersten Veranstaltung diskutierten der Generalsekretär der LK Österreich, Ferdinand Lembacher, und der Geschäftsführer der KeyQUEST Marktforschung GmbH, Johannes Mayr, zum Thema „Quo vadis, Landwirtschaft: Aufgaben der Landwirtschaft 2030“. Sie erörterten Potenziale einzelner Werkzeuge und Lösungen sowie die Notwendigkeit, die Konsumenten stärker einzubinden.

Eine ausführlichere Zusammenfassung finden Sie im Pressebereich.

2: Mehr als nur Drohne: Innovationen für die Zukunftsbranche Landwirtschaft
Bei der zweiten Veranstaltung der Webinar-Reihe der IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP) zum „Innovation Deal“ wurden die Chancen und Potenziale von Digitalisierung und Technisierung für die Landwirtschaft diskutiert. Christoph Metzker, Vorstandsdirektor der RWA Raiffeisen Ware Austria, und Heinrich Prankl, stellvertretender Direktor des Francisco Josephinums und Initiator der Innovation Farm, kamen dabei überein, dass Roboter und Precision Farming 2030 bereits breitflächig und überbetrieblich eingesetzt werden.

Eine ausführlichere Zusammenfassung finden Sie im Pressebereich.

3: Forschen & entwickeln: Werkzeuge für die Landwirtschaft von morgen
Die Corona-Krise und die wachsende Weltbevölkerung zeigen, dass es eine produktive regionale Landwirtschaft braucht, die eine Krisenfestigkeit bei der Versorgung mit Lebensmitteln sicherstellt. Dafür sind die Landwirte auf innovative und effiziente Pflanzenschutzmittel angewiesen. Das Thema des Webinars war „Forschen & entwickeln: Werkzeuge für die Landwirtschaft von morgen“. Im Fokus der Diskussion mit Andreas von Tiedemann (Universität Göttingen), Willy Rüegg (Forschungsleiter bei Syngenta) und Jochen Kantelhardt (Universität für Bodenkultur) standen Forschung und Entwicklung sowie der Wissenstransfer zwischen Landwirtschaft, Wissenschaft und Konsumenten.

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4: "Vom Hof zum Tisch": Effekte von Produktionsmitteln für die Eigenversorgung
Die Landwirtschaft ist seit den 90er Jahren moderner geworden, hat den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduziert sowie die Effizienz gesteigert und wird auch künftig diesen Weg fortsetzen. Um eine hohe Selbstversorgung aus regionaler Produktion weiterhin gewährleisten zu können, benötigen die Landwirte jedoch einen Zugang zu Technologie und Innovation. Das betonten Franz Sinabell vom Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) und der Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Niederösterreich, Lorenz Mayr, bei der vierten Veranstaltung der Webinar-Reihe der IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP) zum „Innovation Deal“ zum Thema „Vom Hof zum Tisch: Effekte von Produktionsmitteln für die Eigenversorgung“.

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5: Alle satt und Welt gerettet: Wie gelingt eine nachhaltige Lebensmittel-Produktion?
Im Sinne eines hohen Selbstversorgungsgrads mit Lebensmitteln sollte die Landwirtschaft insgesamt nachhaltiger gestaltet werden – also auf ökologischer, ökonomischer und sozialer Ebene. Ein zu starker Fokus auf die Ökologie kann Zielkonflikte verursachen und zulasten der europäischen Landwirtschaft und anderer Länder gehen. Wir sollten daher mit der jetzt verfügbaren landwirtschaftlichen Fläche unser Auslangen finden und diese optimal nützen. Das betonten Urs Niggli vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau in Österreich und Alexander Bernhuber, Mitglied des Europäischen Parlaments. Zum Thema „Alle satt & Welt gerettet: Wie gelingt eine nachhaltige Lebensmittel-Produktion?“ forderten sie zudem einen stärkeren Wissenstransfer zwischen Forschung, Landwirtschaft und unterschiedlichen Bewirtschaftungsformen.

Eine ausführlichere Zusammenfassung finden Sie im Pressebereich.

6: Das hässliche Entlein? Die landwirtschaftliche Produktion in den Medien
Im sechsten Webinar betonten die Experten, dass bei der GAP und beim Green Deal ein gesamtgesellschaftlicher und ganzheitlicher Dialog notwendig ist, um gemeinsam über die landwirtschaftliche Produktion von morgen zu diskutieren. Da die Medien eine zentrale Rolle spielen, forderten sie bei der Veranstaltung zum Thema „Das hässliche Entlein? Die landwirtschaftliche Produktion in den Medien“ eine stärkere Auseinandersetzung der Journalisten mit der landwirtschaftlichen Produktion. Gerlinde Pölsler von der Wiener Wochenzeitung Falter, Stefan Nimmervoll von Blick ins Land und Roman Vilgut von der Tageszeitung Kleine Zeitung diskutierten zudem notwendige Änderungen für die Zukunft

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