IGP zu Glyphosat: Erneute Entscheidung gegen Wissenschaft und für Populismus

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Erdrückender wissenschaftlicher Nachweis zur Unbedenklichkeit von Glyphosat

„Die erneute Vertagung ist eine Entscheidung gegen die Wissenschaft und für eine Verlängerung der absurden Kampagne gegen Glyphosat durch NGOs“, so Christian Stockmar, Obmann der IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP). „Entsprechend dem Vorsorgeprinzip wurden allein für die Neuzulassung von Glyphosat über 1.000 Studien erstellt, um den Regularien, die eine wissenschaftliche Faktenbasis zum Nachweis der Unbedenklichkeit vorsehen, zu erfüllen. Die wissenschaftlichen Fakten belegen klar: Glyphosat ist bei sachgemäßer Anwendung für Mensch, Tier und Umwelt unbedenklich.“ Das bestätigen auch zahlreiche unabhängige Behörden wie

• das Deutsche Bundesinstitut für Risikoforschung (BfR) im Renewal Assessment Report, der von zahlreichen Experten aus EU-Mitgliedsstaaten und Behörden einem Peer Review unterzogen wurde,
• die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA),
• die US-amerikanische Umweltbehörde (EPA),
• die kanadische Bewertungsbehörde Pest Management Regulatory Agency (PMRA),
• die australische Bewertungsbehörde APVMA
• und nun das Joint Meeting on Pesticide Residues (JMPR).

„Angesichts dieser erdrückenden wissenschaftlichen Nachweise zur Unbedenklichkeit von Glyphosat ist es schwer nachvollziehbar, warum entsprechend der Regularien keine Entscheidung zur Verlängerung der Zulassung getroffen wurde“, so Stockmar.

Das JMPR etwa hat zuletzt die Einstufung der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) widerlegt und festgestellt, dass Glyphosat bei sachgemäßer Anwendung wahrscheinlich kein Risiko für Mensch, Tier und Umwelt darstellt. Diese Neubewertung von Glyphosat wurde eigens 2015 von der Task Force der WHO empfohlen, um die unterschiedlichen Ergebnisse der IARC und des JMPR zu untersuchen. Die Studie und die Erkenntnisse des JMPR sind das Ergebnis dieser Neubewertung.