IGP zu Glyphosat in Bier: Nullmeldung und absurde Panikmache

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Münchner Umweltinstitut will Konsumenten verunsichern und Getränkewirtschaft schädigen

Als „übertriebene und absurde Panikmache“ bezeichnet Christian Stockmar, Obmann der IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP), die unwissenschaftlichen Schlussfolgerungen des Münchner Umweltinstituts. „Hier werden die wissenschaftlichen Erkenntnisse von über 1.000 Studien und Risikoeinschätzungen zu Glyphosat schlichtweg ignoriert, um Panik zu verbreiten, Konsumenten zu verunsichern und der Getränkewirtschaft immensen Schaden zuzufügen. Wie absurd die Erkenntnisse sind, zeigt sich an der Tatsache, dass ein Erwachsener gemessen an den höchsten gefundenen Mengen 1.000 Liter Bier, also 20 Fässer täglich trinken müsste, um eine gesundheitlich bedenkliche Menge von Glyphosat aufzunehmen“, kritisiert der IGP Obmann die Mängel der Veröffentlichung des Umweltinstituts. Hier wird weder der gesetzliche Grenzwert von Glyphosat, noch die lebenslänglich duldbare Aufnahmemenge (ADI) oder die einmalig duldbare, tägliche Aufnahmemenge (ARfD) berücksichtigt.

Auch bezeichnet das Münchner Umweltinstitut die gefundenen Mengen als „besorgniserregend“, als Argument wird die Einordnung der internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) strapaziert. Auch die Grünen und das Team Stronach berufen sich auf die Einordnung der IARC. „Ein besonders entlarvender Versuch der Dramatisierung einer Nullmeldung: Glyphosat wird von der IARC in der Kategorie 2a, wahrscheinlich krebserregend eingeordnet, während alkoholische Getränke und damit auch Bier in der Kategorie 1, krebserregend gelistet werden. Der Konsum von Bier wird damit generell als gefährlicher eingestuft, als Glyphosat“, so Stockmar. „Eine derartige Zuspitzung zeigt, dass Umweltinstitut, Grüne und Team Stronach nicht an den echten Herausforderungen und an einer nachhaltigen Landwirtschaft interessiert sind, sondern nur Panik verbreiten wollen, um ihre Interessen durchzusetzen.“