Low Yield II-Report belegt Nutzen von Pflanzenschutzmitteln

Erträge sinken zwischen 10 und 40 Prozent

Die ECPA hat ihre 2016 erstellte Folgenabschätzung (Low Yield I) für den Umstieg auf den gefahrenbasierten Ansatz bei der Bewertung und Genehmigung von Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffen nun um die Ergebnisse von sieben zusätzlichen Ländern (Low Yield II) erweitert. Im Report werden die agrarischen und Umweltfolgen basierend auf dem angenommenen Wegfall von 75 Wirkstoffen durch den Umstieg berechnet. Die Ergebnisse aus nunmehr insgesamt 16 Ländern belegen dabei klar den Nutzen von Pflanzenschutzmitteln.

Durch den Wegfall der Wirkstoffe sinken auf der einen Seite die Erträge in den Hauptkulturen zwischen 10 und 40 Prozent und auf der anderen Seite steigen die Ausgaben für die Landwirte. Bei einigen Spezialkulturen rechnen die Experten sogar mit Totalausfällen der Ernte. Dadurch sinkt die Selbstversorgung Europas, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Landwirte am Weltmarkt und die Resilienz der Landwirtschaft, während die Abhängigkeit von Importen weiter ansteigt. Detail am Rande: Seit 2016, als die erste Ausgabe des Impact Assessments veröffentlicht wurde, ist bereits ein Drittel dieser Wirkstoffe verloren gegangen und steht den Landwirten nicht mehr zur Verfügung.

Hier geht es zum Report.